Geschichten aus Mittelerde

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Die Zwischenräume des Schweigens

von illyria-pffyffin

Kapitel #1

Es begann mit Schweigen, oder der Stille, wie sie denn auf einem leeren Hügel herrschen konnte; ein wogender Rasen, von wilden Blumen durchzogen und von Bäumen begrenzt, in denen kleine, scheue Tiere sich bargen, überdacht von einem offenen Himmel, wo Habichte ihre raschen, wachsamen Kreise zogen.


Wir gingen auf dem weichen, grünen Teppich dahin; sein silbergrauer Umhang schleifte seufzend über das Gras und schlug gegen meinen sich blähenden Mantel.


„Sie haben mir einen gekochten Ziegenkopf vorgesetzt,“ sagte er; seine Stimme war leise und trug einen Hauch Gelächter. „Seine Augen waren weit offen und stierten mich finster an.“


Ich betrachtete sein Gesicht, im Funkeln seines Blickes verloren.


„Mein Gastgeber meinte, es sei mein Vorrecht als sein Gast, ebenfalls davon zu essen,“ fuhr er fort. „Ich war mir zuerst nicht sicher, aber er gab mir ein Messer, legte meine Hand an die Ohren der Ziege und machte dann sägende Bewegungen.“


Seine Hand imitierten die Geste, und wir lachten beide.


„Ich hatte überhaupt keine Wahl,“ erzählte er weiter. „Ich hatte nicht den Wunsch, meinen Gastgeber zu kränken. Später, als wir gemeinsam Wein tranken, sagte er, ich sei der edelste und höflichste Fremde, dem er je begegnet wäre, also gab er mir das Stück, das sie für ihre Ehrengäste zurückhielten: die Ziegenaugen.“


„Oh Estel! Hast du sie gegessen?“


„Mein Bedürfnis nach Verbündeten war stärker als mein rebellierender Magen,“ gestand er reuevoll. „Sie waren gar nicht so abscheulich. Ein wenig scharf im Geschmack vielleicht, und...“ Er zögerte. „Und?“


„Sehr zäh,“ schloss er mit einer Grimasse. Wieder lachte ich, und als ich inne hielt, stellte ich fest, dass er mich anschaute, ein glimmendes Feuer in den Augen.


Wir blieben oben auf einer kleinen Anhöhe stehen, einen sanften, grasbewachsenen Abhang vor und einen klaren Fluss unter uns, halb verborgen hinter den langen Halmen. Die unzähligen Blüten von Elanor und Niphredil schwankten in der Brise, die uns umwehte.


„Die Sterne sind anders, dort im Süden.“ Er sprach ruhig. „Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit ihrer Hilfe meinen Weg finden konnte. Die Luft trägt einen fremden Duft mit sich, sie ist voll von unbekannten Klängen und Stimmen. Ich ging mit den Nomaden in die Zitadelle und blieb bei ihnen, als sie im Basar auftraten, die Männer mit ihren Schlangen und Affen und die Frauen, die das Glück aus dem Feuer lasen; die Kinder balancierten auf hohen Stangen, fast nackt außer perlenbestickten Lendentüchern und Westen aus Goldstoff. Im Süden glauben sie, dass niemand sich zu lange in einem Nomadenzelt aufhalten sollte. Man sagt von ihnen, dass sie Zauber mit sich führen, mit denen sie einem die Seele rauben; von ihrer Musik sagt man, dass sie die Macht besitzt, die Seele in ihren Bann zu ziehen. Ganz sicher hätte ich das beinahe selbst geglaubt, denn es gab Augenblicke, da wollte ich nichts anderes, als den Rest meines Lebens mit ihnen zu verbringen, mit ihnen zu reisen, bei ihnen zu sterben und unter den roten Sanddünen begraben zu werden.“


Er wandte sich mir zu. Die helle Morgensonne zeigte, was mir in der Nacht zuvor im Licht der Laternen entgangen war. Feine Linien zogen sich über seine Stirn und rings um seinen Mund. Sein Gesicht war schmaler, mit schärferen Konturen. Doch es waren seine Augen, die ihn am stärksten verrieten. Da war eine Tiefe, eine Stille,die noch nicht dort gewesen waren, als wir uns Jahre zuvor getrennt hatten.


„Was hat dir geholfen, eine Entscheidung zu treffen?“ fragte ich leise; halb fürchtete ich die Antwort.


„Ich dachte an dich,“ sagte er schlicht.


Es gab kein Wort für das, was ich in diesem Moment fühlte, also nahm ich seine Hand und hielt sie fest zwischen meinen. Seine Lippen streiften mein Haar, und ich ließ meinen Kopf an seiner Schulter ruhen. „Und was geschah danach, in der Zitadelle?“


„Ich blieb ein halbes Jahr dort,“ sagte er, „bis ich sicher war, dass der gewählte Herrscher jemand war, der sich heftig dagegen wehren würde, Seite an Seite mit dem Feind ein Heer aufzustellen, und der so unsere Sache unterstützen würde, wenn auch unwissentlich. Dann ritt ich nach Südwesten und segelte endlich nach Norden.“


Er hielt inne, ein ehrfürchtiges Schweigen. „Das Meer, Arwen, ist eine Welt für sich. In seinem Reich sind wir nichts als Fremde, blind für seine Regeln und ihnen doch unterworfen wie Sklaven. Die, die es ihre Heimat nennen, die Geschöpfe, die darin wohnen, sind anmutige, wundersame Wesen, mit denen verglichen wir nichts anderes sind als schwächliche Krüppel. Einmal, kurz vor Sonnenuntergang, sahen wir Delphine, in Reihen, die sich bis zum Horizont erstreckten; sie sprangen, sprangen und sausten rings um das Schiff. Und ein anderes Mal, als wir in einer Flaute lagen, ohne eine einzige Insel in Sichtweite, da pulsierte das ganze Wasser vor Licht. Es ergoss sich auf das Deck und zeichnete das Holz in glühenden Farben. Es war eine mondlose Nacht, und die Wolken verbargen die Sterne. Und doch konnten wir weit sehen, als sei die Sonne in die See hinein geschmolzen und würde nun von unter uns her scheinen.


„Am siebten Tag kamen wir endlich in Sichtweite von Dol Amroth. Dort befand sich an der Küste eine hohe Klippe, spärlich mit Bäumen bewachsen. Und am Nachmittag, vor dem Himmel, den die Sonne in Brand gesetzt hatte, erhoben sich tausend oder zweitausend Vögel in die Luft und kreisten dort wie dunkle, wirbelnde Wolken. Wir konnten den Lärm ihrer Flügel aus der Ferne hören; die Luft schien von ihrer Bewegung zu zittern. Man konnte in ihrem Flug Muster erkennen, Arwen, die Wendungen und Stürze, die sie nahmen, alles in vollkommener Ordnung, alle im Gleichtakt, so dass es die Gestalt eines gut geplanten Schlachtenmanövers hatte, oder von einem großartigen Tanz. Und als die Sonne endlich unterging, da flogen sie hinab, der ganze Schwarm auf einmal, und die Stille, die sie hinterließen, fühlte sich hohl an, wie die Leere im Zimmer, wo einst die waren, die wir liebten. Ich denke, selbst die ältesten, bärbeißigsten Seeleute schwiegen, noch lange, nachdem wir an der Klippe vorbei gesegelt waren.“ Und damit schwieg auch er.


„Du hast viel gesehen, das schön und schrecklich ist, Estel,“ sagte ich und lehnte mich dicht an ihn. „In den Jahren deiner Reisen hast du zehn Mal so viel erlebt, wie ich in meiner ganzen Lebenszeit erfahren und bezeugen konnte. Du besitzt den Reichtum des Alters, ohne die Ermüdung meines Volkes.“ Und wortlos: Hat all das, was du durchgemacht hast, geändert, was du über mich denkst? Über uns?


Er drückte mir die Hände, die noch immer die seinen hielten und umschloss sie an seinem Herzen. „Und ich würde freudig all das, liebe Herrin, eintauschen für eine Gelegenheit, an deiner Seite zu bleiben, dafür, jeden Morgen mit dir anzufangen, die Nacht neben dir zu verbringen und zu sterben, während du mir nahe bist.“


Ich streichelte ihm mit dem Handrücken die Wange. „Sprich nicht jetzt vom Tod. Der Weg ist noch weit.“


Seine warmen Hände legten sich um mein Gesicht, und wir küssten uns.


*****


Und dann war da tosender Lärm, das Pfeifen und Zischen von Feuerwerkskörpern und der Klang von Trompeten und Zimbeln, Trommeln und Flöten, und der endlose, betäubende Jubel.


An der Spitze des Zuges marschierten die Musikanten. Dann kamen die Bannerträger und trugen die Wimpel aller Fürstenhäuser von Dol Amroth bis Ithilien. Nun ritt Faramir heran, gefolgt von Verwandten Estels in der Tracht des Hauses von Elendil, und nach ihnen meine Brüder. Unsere gesamte Eskorte, all unsere Wachen ritten die edelsten Pferde aus Rohan, königlich und so gut geschult, dass weder der Lärm noch der Druck der Menge sie erschüttern konnte. Hinter uns ritten die Hobbits, wie Prinzen geschmückt, auf seidig glänzenden, kräftigen Ponys, dann Legolas und Gimli auf dem selben Reittier; zuletzt die Kutsche, in der mein Vater, Mithrandir und der Herr und die Herrin von Caras Galadhon.


Ehe wir jeden Rang der Stadt betraten, hielt der Verwalter eine Rede und beglückwünschte uns, worauf Estel ihm und der Bevölkerung seines Ranges dankte. Mädchen und Jungen tanzten vor dem Zug her, verstreuten Blumen und schwenkten kleine Schalen mit duftender Glut. Während wir uns die gepflasterten Straßen entlang bewegten, jubelten und winkten die Leute rings um uns her. Frauen warfen Getreide und Blumen aus ihren Fenstern im zweiten und dritten Stock; sogar auf den Dachgiebeln standen Menschen und riefen. Die Stadt roch nach Sägespänen und frischer Farbe, die Straßen wurden beschattet von kreuz und quer gespannten Wimpeln und Kränzen, von denen Blütenblätter herab segelten, und die Steintunnel waren hell erleuchtet von Laternen und Kerzen.


Doch hier und dort konnte ich noch immer Häuser sehen, wo der zweite Stock aus nichts anderem bestand als aus zerschmetterten Säulen, oder wo die Wände Spuren des Feuers trugen. Soldaten, denen ein oder mehr Glieder fehlten, standen hier und da in der Menge, stoisch, würdevoll und herzzereißend, und da waren viel zu viele Frauen, die noch immer das Schwarz ihrer Trauer trugen. Und ich wurde an die Tränen, das Blut und die Leben erinnert, mit denen diese Leute für meine Mitgift gezahlt hatten. Estels Geschenk, meine Wahl, sein Volk und dessen Gelöbnis, das nun auch das meine war.


Estel lehnte sich aus der Kutsche und schüttelte die Hand eines Veteranen, der auf einem Bein stand, auf eine Krücke gestützt, als eine alte Frau die Reihe der berittenen Wachen durchbrach und rief: „Meine Herrin, meine Herrin!“ Sie warf einen kleinen Gegenstand in die Kutsche. Er landete auf dem Boden. Ich hob ihn auf und zeigte ihn Estel; es war eine kleine Puppe, aus einem alten Leinentaschentuch gemacht, ein paar Fäden in verschiedenen Farben und einem kleinen Metallknopf.


„Es ist ein bäuerlicher Glücksbringer“, sagte Estel und berührte ihn. „Eine Mutter gibt ihn üblicherweise ihrer Tochter am Tag ihrer Hochzeit, um ihr einen immerwährend warmen Herd zu wünschen, einen freigiebigen Garten, gesunde Kinder und einen treuen Ehemann. So etwas habe ich seit Jahren nicht gesehen.“


Ich lachte, wandte mich um und versuchte, die alte Frau zu finden. Sie war immer noch da, vor einer Taverne; sie winkte und warf mir ein zahnloses Grinsen zu. Ich schwenkte die Puppe, hob meine Stimme und sagte: „Ich danke dir, Mutter!“ Ihr Grinsen wurde sogar noch breiter. Estel nahm meine Hand, und sein Lächeln war warm und zärtlich, als sein Blick den meinen fand.


Wir verließen die Stadt und rollten auf den Pelennor hinaus. Hier standen die ortsansässigen Bauern und ihre Familien Schulter an Schulter mit den Reisenden und Besuchern von nah und fern. Die Frauen von Khand säumten den Weg in einiger Entfernung, schwenkten ihre Arme und stampften mit den Füßen, so dass ihre Armreife und Fußkettchen klingelten wie tausend Rasseln; die Musik ertrank in ihrem schrillen, kehligen Trillern. Feuer-und Messertänzer der Südlinge sprangen auf die Straße vor uns, warfen und wirbelten unter den erschreckten und ehrfürchtigen Schreien der Zuschauer ihre Fackeln und Dolche in einem wilden, kreiselnden Tanz. Dann zogen sie sich zurück und verneigten sich tief, als wir an ihnen vorbei rollten. Hochgewachsene, dunkle Krieger, durch den Sturz des Feindes vom Joch befreit, nach Hause zurück gekehrt und nun in Sicherheit vor den plündernden Truppen der Haradrim, standen feierlich und stolz im Königsprunk ihrer Heimat – Tierpelze, gestreifte Vogelfedern und schwerer Goldschmuck. Sie hielten ihre langen, schmalen Schilde, die schwarz und weiß angemalt waren. Als unsere Kutsche vorüber fuhr, knieten sie nieder und Estel nickte ihrem Hauptmann zu, der sich zur Antwort verbeugte.


Und endlich erreichten wir den Festplatz. Ein großes, rechteckiges Zelt aus perlenschimmerndem, blau eingefassten Silbertuch war auf der riesigen Lichtung errichtet worden, die Seitenwände aufgerollt und zusammen gebunden, um den Durchgangsverkehr zu den vielen kleineren Zelten zu erleichtern, wo Gesandtschaften und Adelshäuser ebenfalls Feierlichkeiten abhielten. Eine breite Bühne stand auf einer Seite der Lichtung, flankiert von Gräben für die Musiker und umgeben von einem sauber gefegten Tanzboden.


Pippin jauchzte auf und sagte: „Und ich dachte, Bilbos Fest wäre großartig!“, gefolgt vom Gelächter seiner Vettern und Freunde. Estel, der das nicht gehört haben konnte, fragte, wieso ich lächelte. Ich sagte es ihm. Er drehte sich um, lächelte den Hobbits zu und schaute dann mich an, und wir lachten gemeinsam.


„Ohhhh, wie süß!“ gurrten die Damen in der Menge.


Und das war es. Das war es.


*****


Und dann war da eine andere Art Lärm; ununterbrochenes Glockengeläut, das schaurige Zerrbild eines Herzschlages. Schweigen fiel über die Stadt, die Reglosigkeit der Luft, bevor ein Sturm ausbrach. Dann wurde die Standarte des Königs auf Halbmast gesenkt und die Banner der Edlen wurden abgenommen. Und dann begann das Wehklagen, zuerst vereinzelt und schwach, dann ansteigend, ansteigend, anschwellend, ein wirrer, qualvoller Tumult, der bis zum Einbruch der Nacht andauerte.


Die Stadt hielt mit mir in jener ersten Nacht die Totenwache. Von meinem Fenster aus konnte ich die Kerzen sehen, wie ein Regenbogen aus Sternen und Ströme aus Gold. Und jenseits davon, soweit mein Auge blicken konnte, befand sich ein Meer aus bewegter Glut, als Menschen sich aus Osgiliath näherten, aus Ithilien, von Schiffen, die in Harlond vertäut lagen. Die Leuchtfeuer waren entzündet, im Norden und im Süden. Es war eine Nacht des Lichts, und doch war für mich alles finster.


Mein Haushofmeister gab mir den Rat, dass nur den Würdenträgern gestattet werden sollte, die sterblichen Überreste zu sehen. Eldarion war geneigt, ihm zuzustimmen.Doch ich dachte an die Kerzen, die schwankenden, sich windenden Lichtpunkte, die verschwammen und sich in meinen Tränen auflösten, und ich schüttelte den Kopf. „Lasst die Leute ihm ihren Respekt erweisen.“ Und so öffneten sie am nächsten Tag die Tore.


Die meisten Leute kamen schweigend und nickten nur, als sie an mir vorbei zogen. Manche von ihnen blieben stehen, um mir Geschichten von Estel zu erzählen, nur kurz, denn sie konnten sich nicht lange in der Halle aufhalten. Manche berührten sachte meine Hand, ein unbeholfenes Angebot des Trostes. Manche fielen in Ohnmacht und andere brachen bei seinem Anblick in Tränen aus, wie er auf dem Steintisch lag, als würde er nur schlafen... heiter, königlich und schön, aber kalt und still. Nur die Überreste.


*****


Und am Ende herrschte wieder Schweigen.


Meine Kinder füllten es für eine Weile aus; sie flehten mich an, meinen Entschluss zu überdenken. „Die Stadt ist der Ort, wo Vater zur Ruhe gebettet worden ist,“ sagte Eldarion.„Hast du denn nicht den Wunsch, ihm immer nahe zu sein?“


„Willst du deine Enkelkinder denn nicht aufwachsen sehen, Mutter?“


„Wer wird sich um dich kümmern, Mutter? Es gibt keine Lieder mehr in Lothlórien.“


Ich blieb still im Angesicht ihres Flehens, und endlich gaben sie auf und gingen fort. Meine Brüder kamen, um mich zu trösten, und mein Großvater saß bei mir. Aber am Ende ließen auch sie mich in Frieden, und ich war froh darüber.


Die Bäume erinnern sich. Die Erde und der Fluss, der Wind und der Himmel, sie vergessen niemals. Und hier, unter dem Schatten der Mallornbäume, auf dem grünen Hügel von Cerin Amroth, erinnere ich mich mit ihnen.


Hier wandelt mein Estel für immer. Ich kann ihn sehen, jung und ernsthaft und schön, wie er unter den Bäumen hindurchgeht. Ich kann seine Stimme hören, sein Gelächter, seine Geschichten, wie Schätze verborgen im Gurgeln der Bäche und dem Seufzen der Brise. Wenn ich meine Augen schließe, dann kann ich seine Hand fühlen, die sich um die meine schließt, die Hand eines Kriegers, die Hand eines Heilers, eines Geliebten. Wenn ich den Atem anhalte, dann kann ich spüren, wie seine Lippen die meinen berühren, und seinen Atem, warm auf meiner Haut. Und hier auf dem Hügel, wo ich mein Leben an das seine gebunden habe, werde ich warten.


Es wird nicht lange dauern.


ENDE