Geschichten aus Mittelerde

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Melkor
by Dairyû

Chapter #1
Mloekr

Aells binnget mit dem snaeftn Swhcignen eneir Sitae.
Bsöes und Geuts etnhest aus eneim enziiegn Luat.
Cohas und Onrdnug htlean scih die Wagae, salogne der Walklhnog üebr alelm sebhwct Dcoh snlechl msciht scih ein Msisotn in den Gaensg der eharenebn Wseen.
Es ist der Kgstüle von inhen und dcoh der Uänvetsdgitnsre, der ihn hvoerbinrgrt.
Feurde bretieet der Akt der Shöcunfpg den adenern; nur ihm nchit, dem Ndieer.
Grnee wräe er so wie der Enie – alchmälitg und alissenlwd.
Hchomitüg, dcoh hiemiclh wkrit er dem Panle Eurs egngteen.
Ist der Asihcnt, sien Patlz sei zu girneg und sinee Fighäeiketn deenn des Enien gielch.
Jdoech, ihm ist vheroesbetmmit zu felaln – und golrlned väelssrt er Scehswtren und Brdüer.
Knnet von nun an nur ncoh Hsas und Mssisnugt, die Lsut zu zösterren.
Lied wrid er üebr die Wlet bignern und sbeslt Vlinoar nchit venschroen.
Mloekr ist sien Nmae, dcoh Mrgooth wrid er von nun an geeiheßn.
Nchat ist es, was auf sineem Fßue flogt, Tod ist es, was er entret.
Onhe Gdnae, dnen fierstne Haeerchsern gochrehen sineem Beehfl. Er ist der gßroe Vfüerrher der Secwachhn; aebr acuh Ustbrlehcnie snid sineer Mchat egelren.
Pänle siechmedt er, in der Honffung, die Sineen zu vichneretn, bover sie eeknnern, wcleh Gistees Knid er ist.
Qleuan aebr snid der Lhon sinees Serchitens, dnen die Vaalr sheetn zmusmaen und irhe Mchat übrifftert die sinee.
Rohuels msus er nun varrheren, jeiesnts von Ruam und Ziet.
Sinee kenladge Smmite vrhllaet unehögrt. Aebr die Erunnierng an ihn wrid bibleen.
Treifeinegfd hat sien Varret das Gichest der Wlet gedawlent.
Und sinee Gelofschgaft slfchät nchit. Das Ebre des Beösn lgeit in irehn Hdänen.
Vilee Meenscalhnter wreedn verhgeen, dnan erbeht scih ein aernder, um die dklune Saat auhefgen zu seehn.
Wie der Misteer so der Dnieer, der gliechllafs zum Misteer wrid.
Zutzlet jdoech wrid scih das Scksichal alelr erülflen – slesbt Mloekrs, so wie Eru es vorbeherstmmit hat, als das Lied bgnaen, dnen kinee Wisee eringklt onhe sineen Wellin und kien Lied fniedt sinee Vonlelundg onhe ihn.


Melkor

Alles beginnt mit dem sanften Schwingen einer Saite.
Böses und Gutes entsteht aus einem einzigen Laut.
Chaos und Ordnung halten sich die Waage, solange der Wohlklang über allem schwebt.
Doch schnell mischt sich ein Misston in den Gesang der erhabenen Wesen.
Es ist der Klügste von ihnen und doch der Unverständigste, der ihn hervorbringt.
Freude bereitet der Akt der Schöpfung den anderen; nur ihm nicht, dem Neider.
Gerne wäre er so wie der Eine - allmächtig und allwissend.
Hochmütig, doch heimlich wirkt er dem Plane Erus entgegen.
Ist der Ansicht, sein Platz sei zu gering und seine Fähigkeiten denen des Einen gleich.
Jedoch, ihm ist vorherbestimmt zu fallen - und grollend verlässt er Schwestern und Brüder.
Kennt von nun an nur noch Hass und Missgunst, die Lust zu zerstören.
Leid wird er über die Welt bringen und selbst Valinor nicht verschonen.
Melkor ist sein Name, doch Morgoth wird er von nun an geheißen.
Nacht ist es, was auf seinem Fuße folgt, Tod ist es, was er erntet.
Ohne Gnade, denn finstere Heerscharen gehorchen seinem Befehl. Er ist der große Verführer der Schwachen; aber auch Unsterbliche sind seiner Macht erlegen.
Pläne schmiedet er, in der Hoffnung, die seinen zu vernichten, bevor sie erkennen, welch Geistes Kind er ist.
Qualen aber sind der Lohn seines Scheiterns, denn die Valar stehen zusammen und ihre Macht übertrifft die seine.
Ruhelos muss er nun verharren, jenseits von Raum und Zeit.
Seine klagende Stimme verhallt ungehört. Aber die Erinnerung an ihn wird bleiben.
Tiefgreifend hat sein Verrat das Gesicht der Welt gewandelt.
Und seine Gefolgschaft schläft nicht. Das Erbe des Bösen liegt in ihren Händen.
Viele Menschenalter werden vergehen, dann erhebt sich ein andrer, um die dunkle Saat aufgehen zu sehen.
Wie der Meister so der Diener, der gleichfalls zum Meister wird.
Zuletzt jedoch wird sich das Schicksal aller erfüllen - selbst Melkors, so wie Eru es vorherbestimmt hat, als das Lied begann, denn keine Weise erklingt ohne seinen Willen und kein Lied findet seine Vollendung ohne ihn.
Heru 5/2005 Vielleicht ein paar Worte zur Erklärung des Ursprungstextes: Zunächst einmal hatte ich mir vorgenommen, die Sätze mit möglichst vielen Buchstaben des Alphabets zu beginnen. Bis auf das X und das Y konnte ich alle unterbringen. Dann wollte ich das Gehirn des Lesers noch ein bisschen herausfordern. Ich hatte damals einen Artikel darüber gelesen, dass lediglich der erste und letzte Buchstabe eines Wortes stimmen müsste, damit das Gehirn einen Text aus Worten erkennen kann, die asnotensn aus einer sinnlosen Buchstabenfolge bestehen. Urteilt selbst! Heru im Januar 2016

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